Adieu Atlantis

FreimaneValentina Freimane ist eine der berühmtesten lettischen Filmwissenschaftlerinnen. Sie wurde 1922 in einer jüdischen Künstlerfamilie in Berlin geboren, bei der berühmte Filmschauspieler und Regisseure ein und aus gingen. In den 30er Jahren zog sie zu ihren Großeltern nach Riga. Dort überlebte Valentina dank guter Beziehungen und enger Freundschaften in mehreren Verstecken die deutsche Besatzung. Ihre ganze Familie und ihre Verwandten hingegen wurden ins Rigaer Ghetto verschleppt und später ermordet. Weiterlesen

!טפור אזיל – Liza ruft!

Fanja Barancovskaja. Foto: lizaruft.blogspot.com
Fanja Barancovskaja. Foto: lizaruft.blogspot.com

Alle, die schon einmal an unserer Studienreise in die baltischen Länder teilgenommen haben, hatten in Vilnius die Gelegenheit Fania Barancovskaya kennenzulernen. Mit ihren 92 Jahren führt  uns die jüdische Zeitzeugin durchs ehemalige Ghetto und begleitet uns zur Gedenkstätte nach Ponary. Jetzt wurde ein Dokumentarfilm über das Leben dieser beeindruckenden Frau gedreht, dessen Finanzierung jedoch noch nicht gesichert ist. Wir teilen an dieser Stelle den Aufruf der Filmemacher zu einer Crowdfunding-Aktion und hoffen auf viele interessierte Menschen, die helfen, die Fertigstellung des Filmes zu ermöglichen.

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Recherche in Warschau

Graffiti in Warschau. Foto: Sybille Heeg
Graffiti in Warschau

Zwischen den Jahren waren wir für Sie in Warschau und haben für die Studienreise im Frühjahr recherchiert. Wir besuchten interessante Ausstellungen in der Zacheta Galerie für zeitgenössische Kunst und im neu eröffneten Polin-Museum, aßen in hervorragenden Restaurants und in den Milchbars des Arbeiterviertels Praga und ließen uns von Minusgraden und Schnee nicht aufhalten, durch die Stadt zu streifen auf der Suche nach interessanten Ecken und spannender Street Art. Allein die Zeit war viel zu kurz für die pulsierende polnische Metropole.

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Neues Museum in Warschau

Jüdisches historisches Museum Warschau, Frühling 2013. Foto: Wistula
Jüdisches Museum Warschau. Foto: Wistula

Es ist atemberaubende Architektur an einem verstörenden Ort. Ein moderner lichtdurchfluteter Bau wird in der Mitte von einem Riss durchzogen: Dieser steht einerseits als Symbol für die biblische Teilung des Roten Meeres, andererseits aber auch als Zeichen für den tiefen Einschnitt, den der Holocaust, in der jüdischen Geschichte hinterließ.

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Hör-Tipp: Ukraine im Gespräch

Katja Petrowskaja 2013
Katja Petrowskaja. Foto: manfred.sause@volloeko.de

Die Schriftstellerin Katja Petrowskaja stammt aus aus Kiew und lebt seit mehreren Jahren in Berlin. Seit September führt sie für den Deutschlandfunk halbstündige „Tête-à-Tête“-Gespräche mit ukrainischen Autoren und Künstlern. Die Entwicklung der politischen Lage in der Ukraine soll im Blick behalten werden und zwar aus Perspektive der Intellektuellen.

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