Neues Museum in Warschau

Jüdisches historisches Museum Warschau, Frühling 2013. Foto: Wistula
Jüdisches Museum Warschau. Foto: Wistula

Es ist atemberaubende Architektur an einem verstörenden Ort. Ein moderner lichtdurchfluteter Bau wird in der Mitte von einem Riss durchzogen: Dieser steht einerseits als Symbol für die biblische Teilung des Roten Meeres, andererseits aber auch als Zeichen für den tiefen Einschnitt, den der Holocaust, in der jüdischen Geschichte hinterließ.

Nach über 20 Jahren Planung wurde Ende September das Jüdische Museum mitten im ehemaligen Ghetto von Warschau eröffnet. Polin ist der Name des Museums und das jiddische Wort für Polen. Auf Hebräisch bedeutet es „Hier kannst du ruhen“ oder „verweile hier“. Die großartige Ausstellung soll eine „Feier des Lebens“ sein und die reiche tausendjährige Geschichte der Juden in Polen abbilden.
Besuchen Sie mit uns die neu eröffnete Ausstellung, treffen Sie Mitglieder der jüdischen Gemeinde und erfahren sie aktuelle Hintergründe zur gesellschaftlichen Situation in Polen bei einem Round-Table-Gespräch mit einem Journalisten.