Sarajevo: Das europäische Jerusalem?

In der Synagoge von Sarajevo. Foto: Paul Gronert
In der Synagoge von Sarajevo. Foto: Paul Gronert

Das jüdisch-muslimische Zusammenleben in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo ist das Thema einer Konferenz, die am kommenden Donnerstag in der Akademie des Jüdischen Museums Berlin stattfindet. Erich Rathfelder, Reiseleiter unserer taz.reisen nach Bosnien und Herzegowina wird Teile der Veranstaltung moderieren.

Die Veranstalter führen aus: „Vor zwanzig Jahren setzte das Friedensabkommen von Dayton dem seit 1992 andauernden Bosnienkrieg ein Ende. Heute wird die bosnische Hauptstadt Sarajevo wegen ihrer zahlreichen Moscheen, Kirchen und Synagogen wieder als ‚Europäisches Jerusalem‘ beworben. Die Konferenz befasst sich mit der Herausbildung von ethnischen und religiösen Gruppenidentitäten in Bosnien, der komplexen Beziehungsgeschichte zwischen den bosnischen Juden und der muslimischen Mehrheitsbevölkerung sowie Fragen der Erinnerungskultur im heutigen Bosnien-Herzegowina.“

Der Eintritt zur Konferenz ist frei, um eine Anmeldung beim Jüdischen Museum Berlin wird gebeten.